Freilassing

Standort Freilassing

Die Kreuzkirche befindet sich an der Ecke Schulstraße / Bräuhausstraße in Freilassing.
Auf dem Luftbild schließt sich rechts das Gemeindehaus an, im Hintergrund liegt das Pfarrhaus.
Hier trifft sich die evangelische Gemeinde in Freilassing jeden Sonntag um 10:00 Uhr zum Gottesdienst.
Unsere Kreuzkirche wurde 1957 von Architekt Dipl. Ing. Heinrich Hofmann durch Pfarrer Friedrich Falkenstein als nüchterner Ausdruck des Lebensgefühls der damaligen Zeit erbaut (Grundsteinlegung 09. Sept. 1956). Der sechseckige zeltartige Kirchenraum fasst ca. 450 Sitzplätze aus einfachen Fichtenholzbänken. Maximal haben etwa 600 bis 700 Menschen Platz.
Das Keramikkreuz mit dem gekreuzigten Christus, auf den sich alle Gedanken und alle Meditation richten mögen,
als auch die Idee einer Lichtführung durch den an eine Dornenkrone erinnernden Fensterkranz
stammt von dem Freilassinger Künstler Hermann Ober. Die Beleuchtung ist durch den Architekten bewusst einfach und schlicht gehalten. Drei Glocken im Turm (gegossen in der Glockengießerei Czudnochowsy in Erding) verkünden die paulinische Botschaft „Glaube“<as´>, „Hoffnung“ <b´> und „Liebe“ <des´´>, ihr Klang wurde durch Prof. Högner auf den Klang der Glocken von St. Rupert abgestimmt.
Der aus Bronze gegossene Taufsteindeckel
und die Pfingstbronze am Ambo stammen von dem Salzburger Künstler Prof. Schneider-Manzell. Sie wurden in der Münchener Erzgießereiwerkstätte Priessmann, Bauer und Co. gegossen.
Der schwere leinenbedeckte Altar ist schlicht gehalten,
mit vier hohen Kerzenleuchtern, die eine geöffnete Bibel in der Mitte einrahmen und den Blick und alle Andacht auf die Schrift und das Kreuz lenken. Die Anfertigung des Altars, des Taufsteins und der Kanzel oblag dem Freilassinger Bildhauer Miedaner.

Ein dunkler Quilt mit Kreuzsymbolik am Treppenaufgang zum Glockenturm stammt von der Künstlerin Renate Dehrberg. Ein zweiflügliges, kirchenjahreszeitlich sich veränderndes Tragekreuz (Weihnachten / Ostern / Pfingsten) im hinteren Teil der Kreuzkirche wurde von der Malerin Heidi Aschenbrenner für unsere Kirche geschaffen. Die drei kleinen Ikonen, unter der Emporenwand stammen von dem verstorbenen Dekan Klaus Zillich, und wurden der Kirchengemeinde als Dauerleihgabe von den Erben überlassen. Eine an der Decke angebrachte Taube aus Kunstharz stammt von dem Freilassinger Restaurator Rudolf Rehrl, er gestaltete auch die malerische Decke. Als Zeichen des Friedens funkelt auf dem Glockenturm ein großes goldenes Kreuz, das der Kirche ihren Namen gab und erinnert so alle Gläubigen an den gekreuzigten und auferstandenen Herrn.